HNO-Praxis - die Praxis der Sinne! 

 

Wir feuen uns, Ihnen in unserer Praxis ein grosses diagnostisches und therapeutisches Spektrum unseres Fachgebietes anbieten zu können.

Darüber hinaus haben sich im Laufe der Jahre verschiedene Gewichtungen in einigen Teilgebieten von Untersuchungen und Behandlungen ergeben.


HausstaubmilbeBirkenpollen, Gräserpollen, Tierepithelien, Insektengifte oder Hausstaubmilben z. B. lösen bei sensibilisierten Menschen allergische Symptome an Nase, Augen und Bronchien aus. Neben der eingeschränkten Lebensqualität in der Pollenflugsaison bzw. bei Allergenkontakt droht oft eine chronische Lungenerkrankung, abhängig von persönlicher Empfindlichkeit und Dauer der Erkrankung. Allergenvermeidung und/oder eine zielgerichtete medikamentöse Therapie sind hier der Standard, eine spezifische Immuntherapie kann effektiv und nachhaltig helfen.

 

amaryllis 

 

In einem allergenfreien Klima lässt es sich für Allergiker angenehm leben.

 

GAP 

Im Lebensalltag trifft man solche idealen Bedingungen regelmäßig nicht an, so dass effektive therapeutische Alternativen zur Prävention sinnvoll und notwendig sind.

Birke 

Die bislang einzige ursächliche Behandlung der Allergie ist die Hyposensibilisierung oder SIT (spezifische Immuntherapie).

Die so genannte Hyposensibilisierung (SIT - spezifische Immuntherapie) führen wir bereits bei Kindern durch. Hierbei werden die spezifischen Allergene in regelmäßigen Abständen in aufsteigender Dosierung mit winzigen Nadeln per Spritze in die Unterhaut appliziert, bis eine individuelle Höchstdosis zu ermitteln ist. Diese wird über einen Zeitraum von drei bis vier Jahren alle 4-8 Wochen erneut injiziert, wobei in der jeweiligen Pollensaison die Dosis angepasst wird. In der Regel tolerieren selbst kleine Kinder diese Behandlung - Therapieabbrüche sind sehr seltene  Ausnahmen.

Tirol 

 

Bereits im Jahr 2001 wurde auf unsere Initiative hin ein Gerät zur Bestimmung der Hörfähigkeit bei Neugeborenen (Neugeborenenhörscreening mittels tOAE) in der Abteilung für Geburtshilfe der Hunsrück Klinik in Simmern etabliert. Es kommt innerhalb der ersten Lebenstage zum Einsatz. Erfahrene Säuglingskrankenschwestern führen die Messung am schlafenden Kind durch - schnell, sicher und völlig schmerzlos. Bei unsicherem Ergebnis kontrollieren wir in unserer Praxis den Befund mittels Screening-OAE oder Screening-BERA. Bei Bedarf werden unsere kleinen Patienten zur weiteren Diagnostik an universitäre pädaudiologische Zentren der Region weitergeleitet. Somit praktizieren wir schon seit einigen Jahren ein regionales nahezu lückenloses Neugeborenenhörscreening!

Mit Hilfe von tOAE und Schwellen-Hirnstammaudiometrie in Ruhe, Spontanschlaf oder Sedierung und Reaktions- oder Spielaudiometrie können wir die Hördiagnostik auf Kleinkinder erweitern.

Kinder im Vorschulalter und Schulkinder werden bei entsprechender Fragestellung mit Hilfe einer speziellen Kinderaudiometrieanlage untersucht. Neben der normalen Hördiagnostik mit Tonschwellenaudiometrie und Sprachaudiometrie werden ergänzende sprachaudiometrische Untersuchungen im Störschall und dichotische Hörtests durchgeführt.

Bei entsprechenden Beschwerden, einer wegweisenden Krankenvorgeschichte und typischem klinischen Bild bei der Eingangsuntersuchung kommen kleine Messgeräte zum Einsatz, welche beim Patienten daheim während des Schlafes relevante diagnostische Parameter aufzeichnet. Schnarchen, Aussetzer, Körperlage, Sauerstoffgehalt im Blut, Herzfrequenz und Brust- und Bauchbewegungen beim Atmen werden kontinuierlich registriert, der Befund später in der Praxis ausgewertet. Im Rahmen des so genannten Stufenschemas werden Patienten mit relevanten Befunden in ein regionales Schlaflabor überwiesen. Hier mit so genannten nCPAP-Geräten versorgte Patienten können in unserer Praxis nachgesorgt werden. Bei milderen Fällen kommen verschiedene therapeutische Verfahren einzeln oder kombiniert zum Einsatz. Allergietherapie, Unterkiefer vor verlagernde Schiene, Rückenlage verhindernde Westen, Gewichtsreduktionsprogramme, aber auch operative Massnahmen (Radiofrequenztherapie, Lasertherapie, Eingriffe an Nase, Rachenweichteilen und Zunge) seien exemplarisch genannt. Die Therapientscheidungen werden in Absprache mit unseren Patienten nach einem "Eskalationsschema" (von "sanft" nach "radikal") getroffen.